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Freiwilligen-Forum

Tipps für den Aufenthalt im Ausland

Jede Menge Tipps und rechtliche Informationen rund um das Thema Auslandsdienste finden sich in einem Freiwilligen-Forum unter www.fsj-adia.de. Wertvoll für alle, die sich für einen Freiwilligendienst im Ausland interessieren, sind ganz sicher die zahlreichen Erfahrungsberichte Ehemaliger. Sie verraten viel über die aktuelle Situation in den Zielländern, über die Mentalität der Menschen dort oder über bürokratische Hürden. Und wer Antworten auf seine ganz speziellen Fragen sucht, kann nach kurzem Einloggen die Mitglieder des Forums um Hilfe bitten. Über eine laufend aktualisierte Stellenbörse lässt sich zusätzlich nach freien oder freiwerdenden Einsatzplätzen weltweit suchen.
Für Interessierte an Auslandseinsätzen gibt es zusätzlich ganz praktische Bewerbungstipps. Und wer persönliche Beratung wünscht, der findet einige Adressen von Ansprechpartnern bundesweit.
www.fsj-adia.de


Religiös – aktiv – engagiert

Kirchenmitglieder sind stark politisch engagiert

Religiöse Menschen sind sehr wesentlich für die Zivilgesellschaft in Deutschland: Je stärker ihre Kirchenbindung ausfällt, desto häufiger sind sie bürgerschaftlich engagiert. Zu diesem Ergebnis kommt der Schweizer Wissenschaftler Professor Dr. Antonius Liedhegener von der Uni Luzern nach Auswertung empirischer Studien. Demnach sind Mitglieder von Kirchen und kirchlichen Vereinigungen sehr häufig auch ehrenamtlich engagiert, weit häufiger jedenfalls als die Mitglieder nichtkirchlicher Vereine. So bezeichneten etwa 70 Prozent der ehrenamtlich engagierten Protestanten ihre Kirchenbindung als „stark“, 23 Prozent als „mittel“.
Überraschend ist: Den Studien zufolge sind Menschen mit starker Kirchenbindung in hohem Maße auch politisch aktiv, speziell in politischen Parteien. So machen Menschen mit starker oder mittlerer Kirchenbindung 40 Prozent aller Befragten aus, stellen aber 53 Prozent der politisch Engagierten.


Freundschaften weltweit

Workcamps sind „Aktiv-Urlaub“ der anderen Art

Die Sommerferien sinnvoll gestalten, fremde Länder und Kulturen auf besondere Art und Weise kennenlernen – und dabei junge Menschen aus der ganzen Welt treffen, das alles läst sich während eines Workcamps miteinander verbinden. Die Anbieter solcher Kurzzeit-Freiwilligeneinsätze haben jetzt ihre aktuellen Programme veröffentlicht. Es dürfte bei der Vielzahl der Projekte für alle Interessierten etwas Passendes zu finden sein.
Die Einsätze dauern meistens zwischen zwei und vier Wochen und unterstützen durch praktische Arbeit kleinere Organisationen, die sich um Gerechtigkeit, Frieden, Völkerverständigung und eine lebenswerte Umwelt bemühen. Camp-Sprache ist in der Regel Englisch. Die Teilnehmer arbeiten unentgeltlich, Kost und Logis sind frei.
Einen guten Überblick über Angebote und Konditionen der rund 20 deutschen Trägerorganisationen für Workcamps im In- und Ausland findet sich unter www.workcamps.de.


Sport ist top

Die wichtigsten Einsatzfelder der freiwillig Engagierten in Deutschland

71 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren engagieren sich freiwillig in Gruppen, Vereinen und Verbänden. Diese Zahl ergab der sogenannte „Freiwilligensurvey“ 2009, bei dem 20.000 Personen repräsentativ befragt wurden. Die Untersuchung wird im Auftrag des Familienministeriums alle fünf Jahre durchgeführt. Den Zahlen zufolge sind 90 Prozent der Engagierten mindestens einmal im Monat, 56 Prozent mindestens einmal pro Woche. Die Einsatzgebiete des freiwilligen Engagements sind enorm vielfältig, Spitzenreiter bleibt wie bei den vergangenen Untersuchungen der Sport.