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»Rescue Engineering« – Rettung kann man studierenIn neuen Studienfächern werden Experten für Hilfseinsätze im In- und Ausland ausgebildet
Von Werner Schulz Breites Einsatzfeld An der FH in Köln wird der Studiengang „Rescue Engineering“ seit dem Wintersemester 2002/03 angeboten. Krisenmanagement und humanitäre Hilfe Großbrände, Flugzeugabstürze oder Überflutungen sind zwar seltene Ereignisse, aber wenn sie geschehen, muss die Gesellschaft darauf vorbereitet sein. Gerade Krisensituationen brauchen professionelles Management. Letzteres gehört unter anderem zu den Ausbildungszielen des Studienganges „Sicherheit und Gefahrenabwehr“ an der Uni Magdeburg. Auch hier gelten Fachhochschulreife und Berufspraxis oder Praktikum als Voraussetzungen. Berufliche Einsatzfelder sind Feuerwehr, Polizei oder auch Tätigkeiten als Sachverständige bei Versicherungen. Neben dem grundständigen Studium gibt es im Bereich der Not- und Katastrophenhilfe eine ganze Reihe von Zusatzstudiengängen. Ein dreisemestriges Aufbaustudium im Bereich „Humanitäre Hilfe“ wird beispielsweise an der Ruhr-Universität in Bochum angeboten. Absolventen des Studienganges „Humanitarian Assistance“ arbeiten anschließend als juristische Berater, Mediziner, Programm- und Projektmanager bei der EU oder der UNO, sowie bei internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen. Zu den Studieninhalten gehören zum einen interdisziplinäre Vorlesungen, etwa in Völkerrecht oder Entwicklungsforschung, zum anderen praktische Projektarbeiten und auch eine Nothilfe-Simulation. Zielgruppe sind Akademiker, sowie Praktiker mit akademischer Vorbildung, die ein interdisziplinäres Fachwissen erwerben möchten. Im benachbarten Österreich kann man an der Fachhochschule Kufstein den Masterstudiengang „European NGO Management“ belegen. Dort werden Mitglieder von sogenannten Nichtregierungsorganisationen in Wirtschafts- und Managementbereichen ausgebildet. Es gibt Spezialisierungen, zum Beispiel in Richtung Rettungsdienst oder Katastrophenschutz. Der Umgang mit Katastrophen ist ein Themenbereich, der auch Laura interessiert. Sie überlegt, ob sie dazu Ihre Bachelorarbeit schreiben soll: „Akut- und Nothilfepläne für internationale Katastrophen“, könnte der Titel lauten. Sicher ist sie noch nicht, vielleicht heißt die Überschrift auch: „Der „neue“ Terrorismus als Anforderung an die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr“. Die Themenpalette für Rettungsingenieure ist vielfältig, sagt Laura, so vielfältig wie die möglichen Bedrohungen für uns Menschen. Aus einfachen Verhältnissen„ArbeiterKind.de“ heißt ein Internetportal für alle Schüler und Studierenden, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben. Die gemeinnützige Organisation bietet kostenfrei Hilfestellung bei allen Fragen, die auftreten, wenn man selber aus einfachen Verhältnissen stammt und dennoch den Weg eines Studiums gehen will. Ein Mentorenprogramm bietet in 70 Ortsgruppen ganz praktische Hilfe, ein Netzwerk verbindet Interessierte online. Wie finanziert man das Studium? Wie lernt man, wissenschaftlich zu arbeiten? Was bringt ein Auslandsstudium? Das sind nur einige der Fragen, die das Portal ausführlich thematisiert. www.ArbeiterKind.de »ran-ans-leben«
Wissenswertes zu sozialen Berufen und sozialen Studienzielen findet sich auf der neuen Website der Diakonie Württemberg. Dort wird eine ganze Reihe von Studiengängen vorgestellt, etwa „Internationale Soziale Arbeit“ oder „Sozialwirt“. Auch über Ausbildungsplätze kann man sich wichtige Infos abholen. Und last but not least finden Interessierte an Zivil- und Freiwilligendiensten alles Wichtige, und zwar unter www.ran-ans-leben-diakonie.de. Neuer Studiengang »Nonprofit-Management«Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin bietet das neue Studienfach „Nonprofit-Management and Public Governance“ an. Der praxisorientierte Masterstudiengang vermittelt fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die den Besonderheiten von Nonprofit-Organisationen Rechnung tragen. Er stellt vielfältige Bezüge zu den Politik-, Rechts- und Sozialwissenschaften her. Die Themen reichen von der Gründung einer gemeinnützigen Einrichtung über Fundraising oder den Umgang mit Freiwilligen bis hin zur Evaluation von Projekten und zu Aktivitäten in internationalen Netzwerken. Der Studiengang wird als Vollzeitprogramm angeboten.
Masterstudiengang »Straßenpädagogik«Seit 2007 gibt es unter Federführung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg den interdisziplinären Masterstudiengang „Pädagogik für Kinder und Jugendliche der Straße“. Bei diesem Aufbaustudium geht es ganz speziell um die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen, insbesondere um „Straßenkinder“ in den Großstädten der armen Länder. Für diese Kinder und Jugendlichen sollen pädagogische Experten qualifiziert werden, die zum Masterstudium bereits pädagogische Vorbildung durch Studium oder soziale Arbeit mitbringen. Studieren und Leben in EuropaEFORS.eu ist ein mehrsprachiges Onlineportal zum Studieren und Leben in Europa. Die Website bietet in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch die wichtigsten Informationen und Nachrichten zum Studieren oder auch zum Reisen. Ziel von EFORS.eu ist es, den Wissens- und Meinungstransfer zu fördern und der Mobilität junger Menschen in Europa zu dienen. Das Portal baut auf den drei Säulen Nachrichten, Urbanes Leben und Studium auf. |
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