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Dienst im AuslandEine umfangreiche, sehr informative und kompetente Homepage über alternative Dienste im Ausland findet sich unter www.ziviausland.de. Der Initiator der Site, Michael Wigand, hatte 1999 seinen sogenannten „anderen Dienst im Ausland“ nach § 14b ZDG abgeleistet. Damals, so meint er, gab es entschieden zu wenige Informationen zu diesem Thema. Dem wollte er abhelfen – und das ist ihm mit seinem Internetangebot auch sehr gut gelungen. Freiwillige weltweitWer im Ausland ein FSJ oder anstelle des Zivildienstes einen sogenannten „Anderen Dienst im Ausland“ (ADiA) leisten will, der findet auf einem neuen Informationsportal so ziemlich alles Wichtige – und dazu noch eine regelmäßig aktualisierte Stellenbörse. Unter www.fsj-adia.de kann man sich über ausgeschriebene Dienststellen informieren und gegebenenfalls Kontakt zu den dahinter stehenden Organisationen aufnehmen. Hilfreich kann es sein, erst einmal die Erfahrungsberichte der Ehemaligen anzuschauen. Und die finden sich in diesem Portal reichlich, von Argentinien bis Uganda, von Australien bis Tunesien. Rabatte für alleMit der „Student Card“ und der „Youth Card“ lässt sich weltweit gut sparen„50 % auf alles“ bietet zum Beispiel die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrts AG und 25 % das Fair-Hotel in Jena. Im Hard Rock Café gibt’s für 14 Euro ein komplettes Menu, immerhin 10 % spart man bundesweit bei „Subway“. Wer den internationalen Studentenausweis besitzt, hat ganz entschieden mehr fürs Geld – auch international. Reisen, Übernachten, Kultur, Sport, Essen und Trinken… die Liste der Rabatt-Anbieter ist lang. Internationaler Jugendausweis Genauso viel muss man für die „International Youth Travel Card“ IYTC bezahlen. Die Karte ist für Jugendliche unter 26 Jahren in 118 Ländern weltweit anerkannt. Alle Ermäßigungen und Services, die mit der IYTC in Anspruch genommen werden können, werden in der internationalen Discount-Datenbank gelistet. Unter www.isic.org/sisp/index.htm?fx=isic.discounts kann vor der Auswahl des Landes der Kartentyp bestimmt werden. UnfallschutzWer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert, ist gesetzlich unfallversichert. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Erleidet ein FSJ- oder FÖJ-Teilnehmer im Einsatz einen Wege- oder Arbeitsunfall oder erkrankt an einer Berufskrankheit, so greift sowohl im In- als auch im Ausland der Schutz der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. FSJ im SportMit über 7,5 Millionen Engagierten ist der Sport der größte Einsatzbereich für bürgerschaftliches Engagement. Seit dem Jahr 2002 ist auch die Ableistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sportsektor möglich – knapp 50 Jahre nach den FSJ-Anfängen im kirchlich-diakonischen Bereich. Inzwischen leisten bundesweit über 1.000 junge Menschen ein FSJ im Sport ab. Dabei ist der Anteil der jungen Männer, die diesen Dienst als anerkannte Kriegsdienstverweigerer anstelle des Zivildienstes antreten – sogenannte KDV-FSJ-ler – hoch: 72 Prozent der Sport-FSJ-ler gehören zu dieser Gruppe. |
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